Eine schreckliche Entdeckung erschüttert das beschauliche Schwanitz. In einem
nahegelegenen Wald werden vier Tote
aufgefunden, scheinbar die Überreste eines aus
dem Ruder gelaufenen Drogengeschäfts. Das
Kokain ist noch da, das Geld verschwunden.
Die Schwanitzer Polizisten Hauke Jacobs
(Hinnerk Schönemann) und Hannah Wagner
(Jana Klinge) stehen vor einem Rätsel. Im
Zuge der Ermittlungen sind allerdings nicht
nur sie auf der Suche nach dem
verschwundenen Geld, sondern auch die
Strippenzieher des Deals. Einer der Toten,
Moritz Hansen, führt zu dessen Schwester
Marie Hansen (Anne Zander), die alle nur als
„Pechmarie“ kennen.
Die junge Frau hatte schon als Kind ihre Eltern und ihre Schwester bei einem Unfall verloren und seit sie kurz danach vom
Blitz getroffen wurde, ist Marie taub. In Schwanitz heißt es, Marie ziehe das Unglück an. Diese muss nun nicht nur den Tod
ihres geliebten Bruders verkraften, sondern
erfährt auch, dass der Kredit für ihr
Elternhaus an einen skrupellosen Investor
abgetreten wurde. Als Marie herausfindet,
dass Moritz versucht hatte, das Haus zu
retten und ihr kurz vor seinem Tod einen
Hinweis auf das verschwundene Geld
hinterlassen hat, ist sie fest entschlossen, den
Lauf der Dinge diesmal umzukehren und sich
ihr Leben nicht weiter vom Schicksal
bestimmen zu lassen.
Mithilfe von Jule Christiansen (Marleen
Lohse) erfahren Hauke und Hannah viel über
die Vergangenheit der Hansens und kommen
so auch Marie auf die Spur. Aber wie geht
man mit einer Frau um, der man das Glück des unverhofften Geldsegens gönnt, obwohl es gegen das Gesetz verstößt, sie
unbehelligt damit ziehen zu lassen? Kann Glück ohne Pech existieren? Und wäre das überhaupt sinnvoll? Macht Geld
glücklich? Was ist eigentlich Glück? Und interessieren sich die Handlanger der Drogenbosse überhaupt für solche Fragen?
28. Pechmarie
Folge 28 (90 Min.)