Tschernitz
Unser
Wappen von
Tschernitz (niedersorbisch
Cersk)
aus der Ortsgemeinde
Tschernitz-Wolfshain
Wolfhain
Wolfshain (niedersorbisch
Śisej)
Bis zur Eingemeindung nach
Tschernitz am 26. Oktober
2003 war Wolfshain eine
eigenständige Gemeinde
Musik
Volksmusik umfasst Volkslieder
und Instrumentalmusikstile, die
nach dem Wortsinn zum
kulturellen Grundbestand eines
Volkes gehören. Stilistisch und
in ihrem Gebrauchswert wird
damit Volksmusik von
Kunstmusik, Kirchenmusik und
Popularmusik unterschieden.
Wurzeln des Ukraine-Krieges
Die ersten Jahrzehnte nach
dem Zweiten Weltkrieg waren
geprägt durch die bipolare
Weltordnung zwischen Ost und
West, die nahezu alle Aspekte
der internationalen
Beziehungen bestimmte.
Tschernitz-Wolfshain-TV
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Empfehlung
Malediven: Fünf tote Taucher: Wurden sie Opfer des Venturi-Effekts?
Fünf italienische Taucher sterben in einer Höhle auf den Malediven. Experten vermuten nun einen
tödlichen Strömungseffekt als Ursache.
Darum gehts
•
Fünf italienische Taucher sind in der «Haihöhle» beim Vaavu-
Atoll auf den Malediven ums Leben gekommen.
•
Experten vermuten den Venturi-Effekt als Ursache: Enge
Tunnelpassagen erzeugten einen tödlichen Sog, dem die Taucher
nicht entkommen konnten.
•
Tauchcomputer und GoPro-Aufnahmen werden nun
ausgewertet, um das Unglück zu rekonstruieren.
Nach dem Tod von fünf italienischen Tauchern in einer Höhle auf
den Malediven untersuchen Experten eine neue mögliche Ursache:
den sogenannten Venturi-Effekt. Dabei handelt es sich um ein
physikalisches Phänomen, bei dem Wasser in engen Passagen stark
beschleunigt wird und dadurch einen gefährlichen Sog erzeugt.
Das Unglück ereignete sich in der sogenannten Haihöhle beim
Vaavu-Atoll. Die Höhle besteht aus mehreren Kammern und engen
Tunneln, durch die starke Meeresströmungen fliessen. Laut
italienischen Tauchmedizinern könnten die Taucher von einer plötzlich stärker werdenden Strömung
erfasst und ins Innere der Höhle gezogen worden sein.
Zog Sog die Taucher in die Höhle?
Der Präsident der Italienischen Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin, Alfonso Bolognini, hält
das Szenario für realistisch. Demnach wollten die Taucher die Höhle womöglich zunächst nur von
aussen begutachten. Durch die starke Gezeitenströmung könnte jedoch eine grosse Wassermenge in
die enge Öffnung gedrückt worden sein. Dadurch entstand ein massiver Unterdruck mit starker
Sogwirkung.
Experten erklären, dass die Kräfte in 50 bis 60 Metern Tiefe so stark sein können, dass selbst erfahrene
Taucher mit professioneller
Ausrüstung nicht mehr dagegen
anschwimmen können. Denkbar sei
auch, dass zuerst einzelne Taucher
erfasst wurden und die anderen beim
Rettungsversuch ebenfalls in die
Höhle gezogen wurden.
Verheerendes «Silt-out»
Im Inneren dürfte sich dann ein
sogenanntes Silt-out gebildet haben:
Aufgewirbelte Sedimente machten die Sicht innert Sekunden gleich null. Orientierungslos und gegen
die Strömung chancenlos kämpften die Taucher offenbar vergeblich um einen Ausweg, bis ihre
Sauerstoffvorräte aufgebraucht waren.
Nach dem Tauchunglück sind jetzt auch die Leichen der letzten beiden vermissten Taucherinnen aus
Italien geborgen worden. Die toten Frauen im Alter von 22 und 31 Jahren wurden von Spezialtauchern
aus einer Höhle in etwa 60 Metern Meerestiefe gezogen und dann nach oben gebracht, wie aus dem
Aussenministerium in Rom verlautete. Ermittler werten nun Tauchcomputer und GoPro-Aufnahmen
aus, um die genaue Ursache des Unglücks zu klären.
Folge Nr. 70
Folge 69